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Das
Lager vergrößert sich bis es zu Augustus Zeiten Municipium (Jh.
i n.Chr.) wird und es wird in die X Regio gegliedert.
Von Attila verschont, als er im Jahr 451 Aquileia zerstörte, wird Forum Iulii das wichtigste Zentrum der Region. Mit den Longebarden (568 n.Chr.) ist sie Sitz des ersten Herzogs in Italien (Gisulfo); die Stadt wird noch von sechzehn Herzogen bis zum Kommen von Karl der Grosse (774 - 776 n.Chr.) regiert, einige davon den Thron von Pavia besteigen werden. Nach dem kargen Überfall im Jahr 610 n.Chr. wird die Stadt langsam neu gebildet; wenige hochmittelalterische Stadtspuren bestehen weiter, die wichtigste und am beeindruckendsten davon ist das Tempietto Longobardo (Oratorio di Santa Maria in Valle), das noch gut behalten ist und besichtigbar ist. Viele sind die Nekropolen und die Laichensausstattungen, die entdeckt
wurden und jetzt im nationalen archäologischen Museum aufbewahrt
sind. Mit dem Römischen Reich (Jh. X) verliert die Stadt an Wichtigkeit:
Nur die Autorität des Patriarchen überlebt, der hier von Aquileia
um 730 n.Chr. umzog. '500 wird die Stadt eine Verwaltungsbehörde und verwandelt sich
weiter, bis sie das heutige Stadtgesicht annimmt. An ihrer Verwirklichung
wirken Persönlichkeiten wie Pietro und Tullio Lombardo, Andrea Palladio,
Giorgio Massari und andere mit. Nach dem Sturz der Republik (1797) wird
sie von den Franzosen besetzt; mit dem Vertrag von Campoformido (1798)
geht sie zu Osterreich, im 1811 zu Italien, im 1813 wird sie wieder in
Osterreich eingegliedert, und im Jahr 1866 geht sie zum Schluss zu Italien
zurück. Seitdem folgt die Stadt die mit der Geschichte des Italienischen
Staats verbundenen Begebenheiten. |